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IVF-Behandlungsablauf

Die als ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) bekannte Mikroinjektion ist eine Methode der assistierten Reproduktion, bei der ein einzelnes Spermium in einer feinen Glaskapillare aufgenommen und direkt in jede einzelne Eizelle injiziert wird. Diese Methode wird von erfahrenen Embryologen unter Verwendung von Spezialgeräten im Labor durchgeführt.

Unsere Klinik zeichnet sich durch ein erfahrenes und renommiertes Team in allen Abteilungen aus. Seit vielen Jahren bieten wir unter Einsatz modernster Technologien und aktueller Behandlungsmethoden ethische und qualitativ hochwertige Dienstleistungen an.

Das Problem der Kinderlosigkeit tritt bei jedem 8. Paar auf. Bei etwa der Hälfte der Paare mit unerfülltem Kinderwunsch liegt die Ursache beim Mann, d. h. bei den Spermien. Die Mikroinjektion ist die erfolgreichste Behandlungsmethode bei männlich bedingter Unfruchtbarkeit. In Kombination mit der IVF-Methode wird das Spermium direkt in die Eizelle injiziert.

Die Methode kommt in folgenden Fällen zum Einsatz:

  • Ungeklärte Unfruchtbarkeit

  • Beidseitiger Verschluss oder Funktionsstörung der Eileiter bei der Frau

  • Eisprungstörungen und polyzystisches Ovarsyndrom

  • Niedrige Eierstockreserve

  • Endometriose und sogenannte „Schokoladenzysten“ (Endometriome)

  • Höheres Alter der Frau

  • Verminderte Spermienzahl oder -qualität

  • Fehlgeschlagene Inseminationsbehandlungen

  • Vorliegen von genetisch abklärungsbedürftigen Befunden

Ablauf der Behandlung

Der erste Schritt besteht darin, von der Patientin routinemäßige Untersuchungen anzufordern.

In der Regel beginnt die Vorbehandlung am 2.–4. Tag des Menstruationszyklus der Frau mit einer Hormontherapie zur Eizellreifung. Für diese Vorbehandlung muss die Patientin nicht zwingend vor Ort sein – sie kann auch in ihrer Region unter unserer ärztlichen Kontrolle, vorzugsweise durch einen Arzt mit IVF-Erfahrung, erfolgen. Wenn gewünscht, kann die Patientin die gesamte Behandlung in unserem Zentrum durchführen. Unsere Patientinnen verbringen in der Regel die letzte Behandlungswoche in Zypern.

Nach etwa 10–12 Tagen, wenn die Eizellen die gewünschte Reife erreicht haben, wird der Termin zur Eizellentnahme festgelegt. Zu einem von uns bestimmten Zeitpunkt wird eine Auslösespritze verabreicht. Etwa 36 Stunden später erfolgt unter Anästhesie die Entnahme der Eizellen. Dabei handelt es sich nicht um eine Vollnarkose wie bei einer Operation, sondern um eine kurze, tiefe Sedierung („Schlafzustand“), die nur 10–15 Minuten dauert und für die Patientin völlig schmerzfrei ist.

Am Tag der Eizellentnahme werden die vom Mann gewonnenen Spermien mittels Mikroinjektion in die Eizellen injiziert. Die befruchteten Eizellen werden im Labor überwacht. Am vom Embryologen und Arzt festgelegten Transfertag werden die qualitativ besten Embryonen in die Gebärmutter der Patientin transferiert. Übrig gebliebene Embryonen von guter Qualität werden eingefroren und für eine spätere Verwendung gelagert.

Auch bei der Organisation von Anreise und Unterkunft unterstützen wir unsere Patienten. Diese können Anfahrt, Unterkunft und Transfer selbst organisieren oder, falls gewünscht, können wir dies unter Nutzung spezieller Hotelrabatte für unsere Patienten übernehmen.

Bleiben Sie gesund

Das Team des American IVF Zentrums Zypern

Häufig gestellte Fragen zum IVF-Behandlungsablauf mit ICSI

Was ist eine IVF-Behandlung mit ICSI?

Eine IVF-Behandlung mit ICSI ist eine Methode der assistierten Reproduktion, bei der eine Eizelle im Labor mit einem einzelnen Spermium befruchtet wird. Das Spermium wird dabei direkt in die Eizelle injiziert.

Was bedeutet ICSI?

ICSI steht für intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Dabei nimmt der Embryologe ein einzelnes Spermium mit einer feinen Glaskapillare auf und injiziert es direkt in die Eizelle.

Wann wird ICSI eingesetzt?

ICSI wird besonders bei männlich bedingter Unfruchtbarkeit eingesetzt, zum Beispiel bei niedriger Spermienzahl, eingeschränkter Beweglichkeit oder verminderter Spermienqualität.

Für wen ist IVF mit ICSI geeignet?

IVF mit ICSI kann bei ungeklärter Unfruchtbarkeit, verschlossenen Eileitern, Eisprungstörungen, PCOS, niedriger Eierstockreserve, Endometriose, höherem Alter der Frau, schlechter Spermienqualität oder nach erfolglosen Inseminationen geeignet sein.

Warum ist ICSI bei männlicher Unfruchtbarkeit hilfreich?

Bei ICSI muss das Spermium die Eizelle nicht selbstständig erreichen und durchdringen. Stattdessen wird ein einzelnes ausgewähltes Spermium direkt in die Eizelle eingebracht.

Wie beginnt der IVF-Behandlungsablauf?

Der Ablauf beginnt mit routinemäßigen Untersuchungen der Patientin und gegebenenfalls des Partners. Danach wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Wann startet die Hormonbehandlung bei IVF?

Die Hormonbehandlung beginnt meistens am 2. bis 4. Tag des Menstruationszyklus. Ziel ist es, mehrere Eizellen gleichzeitig zur Reifung anzuregen.

Muss die gesamte IVF-Behandlung in Zypern stattfinden?

Nein. Die Vorbehandlung kann oft im Heimatland der Patientin unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Viele Patientinnen verbringen nur die letzte Behandlungswoche in Zypern.

Wie lange dauert die Eizellstimulation?

Die Eizellstimulation dauert in der Regel etwa 10 bis 12 Tage. Die genaue Dauer hängt von der Reaktion der Eierstöcke und dem individuellen Behandlungsprotokoll ab.

Was passiert nach der Eizellreifung?

Wenn die Eizellen die gewünschte Reife erreicht haben, wird eine Auslösespritze verabreicht. Etwa 36 Stunden später erfolgt die Eizellentnahme.

Wie wird die Eizellentnahme durchgeführt?

Die Eizellentnahme erfolgt unter kurzer tiefer Sedierung. Die Patientin befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand und spürt während des Eingriffs keine Schmerzen.

Ist die Eizellentnahme eine Vollnarkose?

Nein. Die Eizellentnahme erfolgt normalerweise nicht unter klassischer Vollnarkose, sondern unter kurzer Sedierung. Der Eingriff dauert meist etwa 10 bis 15 Minuten.

Was passiert am Tag der Eizellentnahme mit den Spermien?

Am Tag der Eizellentnahme wird eine Spermaprobe des Mannes gewonnen. Geeignete Spermien werden im Labor ausgewählt und mittels ICSI in die Eizellen injiziert.

Wie werden die Eizellen bei ICSI befruchtet?

Bei ICSI wird ein einzelnes Spermium direkt in jede reife Eizelle eingebracht. Danach werden die befruchteten Eizellen im Labor weiter überwacht.

Wie lange werden die Embryonen im Labor beobachtet?

Die Embryonen werden mehrere Tage im Labor beobachtet. Der genaue Transfertag wird vom Embryologen und Arzt nach Embryoentwicklung und Qualität festgelegt.

Wann findet der Embryotransfer statt?

Der Embryotransfer erfolgt an dem Tag, der medizinisch und embryologisch am besten geeignet ist. Dabei werden die qualitativ besten Embryonen in die Gebärmutter übertragen.

Ist der Embryotransfer schmerzhaft?

Der Embryotransfer ist in der Regel nicht schmerzhaft und ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung. Eine Narkose ist normalerweise nicht erforderlich.

Was passiert mit übrigen Embryonen guter Qualität?

Übrig gebliebene Embryonen von guter Qualität können eingefroren und für eine spätere Verwendung gelagert werden.

Kann IVF mit ICSI eine Schwangerschaft garantieren?

Nein. IVF mit ICSI kann die Befruchtungschancen verbessern, garantiert jedoch keine Schwangerschaft. Der Erfolg hängt von Alter, Eizellqualität, Spermienqualität, Embryoqualität und Gebärmuttergesundheit ab.

Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg einer IVF mit ICSI?

Wichtige Faktoren sind das Alter der Frau, die Eierstockreserve, die Anzahl und Qualität der Eizellen, die Spermienqualität, die Embryonalentwicklung, die Gebärmutterschleimhaut und die medizinische Vorgeschichte.

Kann ICSI bei Endometriose eingesetzt werden?

Ja. IVF mit ICSI kann bei Endometriose oder Endometriomen eine Behandlungsoption sein, insbesondere wenn natürliche Schwangerschaft oder andere Methoden nicht erfolgreich waren.

Kann ICSI bei PCOS angewendet werden?

Ja. Bei Patientinnen mit polyzystischem Ovarsyndrom kann IVF mit ICSI eingesetzt werden. Die hormonelle Stimulation muss dabei sorgfältig geplant und überwacht werden.

Was sollte vor einer IVF-Behandlung mit ICSI besprochen werden?

Vor Beginn sollten Untersuchungen, Behandlungsdauer, Medikamente, Eizellentnahme, Spermienqualität, Embryotransfer, Einfrieren von Embryonen, Erfolgschancen, Risiken und Kosten ausführlich besprochen werden.

Gibt es Unterstützung bei Reise und Unterkunft?

Ja. Patientinnen können Reise, Unterkunft und Transfer selbst organisieren oder Unterstützung durch das Zentrum erhalten. Auf Wunsch können Hoteloptionen und Transfers koordiniert werden.

Warum das American IVF Zentrum Zypern für IVF mit ICSI wählen?

Das American IVF Zentrum Zypern bietet IVF-Behandlungen mit ICSI durch ein erfahrenes Team, moderne Labortechnik, individuelle Behandlungsplanung und Unterstützung bei Organisation, Reise und Unterkunft.

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