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ICSI-, PGD-Behandlungsablauf

ICSI-, PGD-Behandlungsablauf (IVF, Präimplantationsdiagnostik)

PGD ist eine genetische Analysetechnologie, mit der die Chromosomen 13, 18, 21 sowie die Geschlechtschromosomen X und Y untersucht werden können. Für die PGD werden am 5. Tag der Embryonalentwicklung in den frühen Morgenstunden Biopsien entnommen. Das Ergebnis liegt innerhalb von 3 Stunden vor und der Transfer erfolgt am selben Tag. Da nur eine begrenzte Anzahl an Chromosomen untersucht wird, liefert diese Methode schneller Ergebnisse und ist zudem kostengünstiger.

Dieser Test wird weltweit und auch in unserem Land zunehmend häufiger bei IVF-Patienten eingesetzt und insbesondere Paaren empfohlen, bei denen ein hohes Risiko für die Entstehung von Embryonen mit chromosomalen Anomalien besteht.

Indikationen für PGD:

  • Höheres Alter der Frau

  • Vorliegen von erblichen Erkrankungen, die über Geschlechtschromosomen übertragen werden

  • Wiederholte Fehlgeburten

  • Mehrere erfolglose IVF-Versuche

  • Chromosomale Trägerschaft bei den Eltern (z. B. Translokationen, Inversionen)

  • Frühere Schwangerschaft mit chromosomaler Anomalie

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung beginnt mit der Anforderung routinemäßiger Untersuchungen von der Patientin.

In der Regel startet die Vorbehandlung am 2.–4. Zyklustag der Frau mit einer Hormontherapie zur Eizellreifung. Für diese Phase muss die Patientin nicht zwingend vor Ort sein – sie kann auch in ihrer Region unter unserer ärztlichen Kontrolle, vorzugsweise durch einen Arzt mit IVF-Erfahrung, erfolgen. Wenn gewünscht, kann der gesamte Behandlungsablauf auch vollständig in unserem Zentrum stattfinden.

Nach etwa 10–12 Tagen, wenn die Eizellen die gewünschte Reife erreicht haben, wird der Termin zur Eizellentnahme festgelegt. Zu einem von uns bestimmten Zeitpunkt wird eine Auslösespritze verabreicht. Rund 36 Stunden später werden die Eizellen unter Anästhesie entnommen. Dabei handelt es sich nicht um eine Vollnarkose wie bei einer Operation, sondern um eine kurze, tiefe Sedierung, bei der die Patientin nicht an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Dieser Eingriff dauert in der Regel nur 10–15 Minuten, abhängig von der Anzahl der zu entnehmenden Eizellen, und ist für die Patientin vollkommen schmerzfrei.

Am Tag der Eizellentnahme werden die Spermien des Mannes mittels Mikroinjektion (ICSI) direkt in die Eizellen injiziert. Die befruchteten Eizellen werden im Labor weiter kultiviert, und am 3. Tag wird aus jedem Embryo eine Zelle für die genetische Untersuchung entnommen. Nach der Analyse werden die genetisch unauffälligen Embryonen ausgewählt und in die Gebärmutter der Frau transferiert, womit die Behandlung abgeschlossen ist.

Es ist zu beachten, dass die Schwangerschaftschance auch bei Patientinnen, die zuvor schwanger waren oder entbunden haben, niemals bei 100 % liegt. Die Erfolgsrate hängt vom Alter der Patientin, der Anzahl der Eizellen und der Qualität der Embryonen ab.

Bleiben Sie gesund
American IVF Zentrum Zypern

Häufig gestellte Fragen zum ICSI und PGD-Behandlungsablauf

Was ist eine ICSI-Behandlung?

ICSI steht für intrazytoplasmatische Spermieninjektion. Dabei wird ein einzelnes Spermium im Labor direkt in eine reife Eizelle injiziert, um die Befruchtung zu ermöglichen.

Was ist PGD?

PGD steht für Präimplantationsdiagnostik. Dabei werden Embryonen vor dem Transfer genetisch untersucht, um bestimmte Chromosomenanomalien oder geschlechtschromosomale Auffälligkeiten zu erkennen.

Warum werden ICSI und PGD kombiniert?

ICSI ermöglicht die gezielte Befruchtung der Eizellen im Labor. PGD ermöglicht anschließend die genetische Untersuchung der entstandenen Embryonen, bevor ein geeigneter Embryo in die Gebärmutter übertragen wird.

Welche Chromosomen werden bei PGD untersucht?

Bei der beschriebenen PGD-Methode können die Chromosomen 13, 18 und 21 sowie die Geschlechtschromosomen X und Y untersucht werden.

Für wen ist eine IVF-Behandlung mit ICSI und PGD geeignet?

ICSI mit PGD kann für Paare geeignet sein, bei denen ein erhöhtes Risiko für chromosomale Auffälligkeiten besteht, zum Beispiel bei höherem Alter der Frau, wiederholten Fehlgeburten, mehreren erfolglosen IVF-Versuchen oder bekannten chromosomalen Trägerschaften.

Wann wird PGD besonders empfohlen?

PGD wird besonders empfohlen bei höherem mütterlichem Alter, erblichen Erkrankungen über Geschlechtschromosomen, wiederholten Fehlgeburten, mehrfach fehlgeschlagenen IVF-Behandlungen, Translokationen, Inversionen oder früheren Schwangerschaften mit chromosomalen Auffälligkeiten.

Was ist der Vorteil der PGD bei IVF?

PGD kann helfen, genetisch unauffällige Embryonen vor dem Transfer auszuwählen. Dadurch kann das Risiko bestimmter chromosomaler Auffälligkeiten reduziert und der Embryotransfer gezielter geplant werden.

Ist PGD dasselbe wie NGS?

Nein. PGD untersucht in der Regel eine begrenzte Anzahl bestimmter Chromosomen. NGS ist eine umfassendere genetische Analysemethode, mit der alle 46 Chromosomen untersucht werden können.

Warum liefert PGD schnellere Ergebnisse?

PGD liefert schneller Ergebnisse, weil nur bestimmte Chromosomen untersucht werden. Dadurch kann das Ergebnis in kurzer Zeit vorliegen und der Embryotransfer je nach Behandlungsplan am selben Tag erfolgen.

Wie beginnt der ICSI- und PGD-Behandlungsablauf?

Der Behandlungsablauf beginnt mit routinemäßigen Untersuchungen der Patientin und gegebenenfalls des Partners. Danach wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.

Wann startet die Hormonbehandlung?

Die Hormonbehandlung beginnt meistens am 2. bis 4. Tag des Menstruationszyklus. Ziel ist es, mehrere Eizellen gleichzeitig reifen zu lassen.

Muss die Vorbehandlung in Zypern stattfinden?

Nein. Die Vorbehandlung kann oft im Heimatland der Patientin unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Auf Wunsch kann der gesamte Behandlungsprozess auch im American IVF Zentrum Zypern durchgeführt werden.

Wie lange dauert die Eizellstimulation?

Die Eizellstimulation dauert in der Regel etwa 10 bis 12 Tage. Die genaue Dauer hängt von der Reaktion der Eierstöcke und dem individuellen Protokoll ab.

Was ist eine Auslösespritze?

Die Auslösespritze wird verabreicht, wenn die Eizellen die gewünschte Reife erreicht haben. Etwa 36 Stunden danach findet die Eizellentnahme statt.

Wie wird die Eizellentnahme durchgeführt?

Die Eizellentnahme erfolgt unter kurzer tiefer Sedierung. Die Patientin befindet sich in einem schlafähnlichen Zustand und spürt während des Eingriffs keine Schmerzen.

Ist die Eizellentnahme eine Vollnarkose?

Nein. Es handelt sich nicht um eine klassische Vollnarkose wie bei großen Operationen. Die Eizellentnahme erfolgt meist unter kurzer Sedierung und dauert etwa 10 bis 15 Minuten.

Was passiert am Tag der Eizellentnahme?

Am Tag der Eizellentnahme werden die Spermien des Mannes aufbereitet und mittels ICSI direkt in die reifen Eizellen injiziert.

Wann erfolgt die Embryobiopsie bei PGD?

Die Embryobiopsie kann je nach Behandlungsprotokoll und Embryonalentwicklung am 3. oder 5. Tag erfolgen. Dabei wird eine Zellprobe entnommen und genetisch untersucht.

Wie lange dauert das PGD-Ergebnis?

Bei der beschriebenen PGD-Methode kann das Ergebnis innerhalb weniger Stunden vorliegen, da nur eine begrenzte Anzahl an Chromosomen untersucht wird.

Wann findet der Embryotransfer statt?

Der Embryotransfer erfolgt nach Auswahl genetisch unauffälliger und qualitativ geeigneter Embryonen. Je nach PGD-Ergebnis und Behandlungsplan kann der Transfer am selben Tag erfolgen.

Ist der Embryotransfer schmerzhaft?

Der Embryotransfer ist in der Regel nicht schmerzhaft und ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung. Eine Narkose ist normalerweise nicht erforderlich.

Kann PGD eine Schwangerschaft garantieren?

Nein. PGD kann die Auswahl geeigneter Embryonen unterstützen, garantiert jedoch keine Schwangerschaft. Der Erfolg hängt von Alter, Eizellzahl, Eizellqualität, Embryoqualität und Gebärmuttergesundheit ab.

Kann ICSI eine Befruchtung garantieren?

Nein. ICSI verbessert die Möglichkeit der Befruchtung, garantiert aber nicht, dass jede Eizelle befruchtet wird oder sich jeder Embryo normal entwickelt.

Welche Faktoren beeinflussen den Erfolg von ICSI und PGD?

Wichtige Faktoren sind das Alter der Patientin, die Anzahl und Qualität der Eizellen, die Spermienqualität, die Embryoentwicklung, genetische Ergebnisse, die Gebärmutterschleimhaut und die medizinische Vorgeschichte.

Was sollte vor einer ICSI- und PGD-Behandlung besprochen werden?

Vor der Behandlung sollten Untersuchungen, Hormonstimulation, Eizellentnahme, ICSI, PGD-Testumfang, Embryobiopsie, Transferzeitpunkt, Erfolgschancen, Risiken, Kosten und mögliche Alternativen ausführlich besprochen werden.

Warum das American IVF Zentrum Zypern für ICSI und PGD wählen?

Das American IVF Zentrum Zypern bietet ICSI- und PGD-Behandlungen mit erfahrener medizinischer Betreuung, moderner Labortechnik, individueller Behandlungsplanung und sorgfältiger genetischer Embryobewertung.

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