Behandlungsablauf der Embryonenspende
Die Embryonenspende ist ein Verfahren, bei dem Eizellen und Spermien von Spendern entnommen, im Labor befruchtet und die daraus entstandenen Embryonen in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert werden, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen.
Anwendungsgebiete der Embryonenspende:
Wenn keine Chance besteht, mit eigenen Eizellen und Spermien schwanger zu werden
Wenn weder bei der Frau Eizellen noch beim Mann Spermien gewonnen werden können
Bei genetischen Erkrankungen, die eine Geburt eines gesunden Kindes ausschließen
Wenn trotz mehrerer Versuche mit eigenen Eizellen und Spermien keine qualitativ hochwertigen Embryonen entstehen und keine Schwangerschaft erreicht wird
Bei wiederholt erfolglosen IVF-Versuchen
Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie ausführliche Informationen über die notwendigen Routineuntersuchungen. Nach Auswertung der Ergebnisse durch unseren Arzt wird ein individueller Behandlungsplan erstellt.
Um die Gebärmutter auf den Embryotransfer vorzubereiten, beginnt – falls die Patientin eine Menstruation hat – die Behandlung am 2. oder 3. Zyklustag, andernfalls an einem festgelegten Tag entsprechend dem Behandlungsplan, mit Tabletten oder Pflastern zur Verdickung des Endometriums. Diese Therapie dauert etwa zwei Wochen. In dieser Zeit werden die Gebärmutterschleimhaut per Ultraschall und bestimmte Hormonwerte kontrolliert.
Die Auswahl der Eizellen- und Samenspender erfolgt nach den körperlichen Merkmalen der Empfängerin und ihres Partners. Sobald die Eizellen der Spenderin bereit sind, wird die Eizellentnahme geplant und am selben Tag die Befruchtung mit dem ausgewählten, zertifizierten Spendersperma per Mikroinjektion (ICSI) durchgeführt. Der Embryotransfer wird entsprechend der Embryoentwicklung geplant.
Für diese Behandlung ist es ausreichend, wenn die Patientin nur zum Transfer in unser Zentrum kommt und dafür einen Tag in Nordzypern bleibt.
Am Transfertag ist keine Anästhesie erforderlich. Nach dem Eingriff werden die notwendigen Medikamente verschrieben und erklärt. Zwölf Tage nach dem Transfer wird ein Bluttest (β-HCG) durchgeführt, um eine Schwangerschaft zu bestätigen.
Unser Prozess der Spenderauswahl
Wir wählen unsere Eizellspenderinnen nach internationalen Qualitätsstandards aus und gleichen diese mit den physischen Merkmalen und der Blutgruppe des Paares ab. Die Spenderinnen sind jung, haben keine Fruchtbarkeitsprobleme und sind genetisch sowie gesundheitlich getestet.
Unsere Spenderinnen werden auf genetische Trägerschaften wie Thalassämie und Mukoviszidose untersucht. Alle weiteren Gesundheits- und Bluttests werden regelmäßig wiederholt, um sicherzustellen, dass keine häufigen genetischen Erkrankungen vorliegen.
Alle Spenderinnen durchlaufen ein RECOMBINE-Screening:
Mit einem einzigen Test werden mehr als 250 Gene, über 250 genetische Erkrankungen und über 2000 Mutationen untersucht – ohne zusätzliche Kosten. Ziel ist es, das Fehlgeburtsrisiko zu senken, wiederholte Schwangerschaftsverluste zu vermeiden, die Erfolgsrate zu erhöhen und vererbbare Krankheiten auszuschließen.
Bei Bedarf empfehlen wir zusätzlich den Invitae Expanded Carrier Screening Test (bis zu 569 Gene), der für alle ethnischen Gruppen geeignet ist.
In unserem Zentrum bleiben die Identitäten von Spender und Empfänger streng vertraulich. Eine Weitergabe dieser Daten ist gesetzlich verboten.
Die für die Embryonenspende verwendeten Spermien stammen ausschließlich von den weltweit führenden Samenbanken Cryos International und European Sperm Bank (Dänemark) und werden in speziellen Stickstofftanks mit entsprechenden Zertifikaten geliefert. Diese Spender werden umfassend getestet – genetisch, infektiologisch, psychologisch – und ihre Familienanamnese wird genau geprüft.
Für jede Patientin werden mindestens 10 hochwertige MII-Eizellen verwendet, die mit dem passenden Spendersperma befruchtet werden. Je nach Alter und Situation der Patientin werden zwei Embryonen transferiert; überschüssige Embryonen von guter Qualität können eingefroren und gelagert werden.
Da die Eizellspenderinnen jung sind (20–28 Jahre), ist die Schwangerschaftsrate deutlich höher als bei einer herkömmlichen IVF – oft über 80 %.
Alle Behandlungen erfolgen unter strengen Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen.
Wir unterstützen unsere Patientinnen auch bei der Organisation von Anreise und Unterkunft. Auf Wunsch übernehmen wir diese ohne zusätzliche Kosten und nutzen dabei spezielle Hotelrabatte für unsere Patienten.
Bleiben Sie gesund
American IVF Zentrum Zypern
Häufig gestellte Fragen zum Behandlungsablauf der Embryonenspende
Was ist eine Embryonenspende?
Die Embryonenspende ist eine IVF-Behandlung, bei der Spender-Eizellen und Spendersamen im Labor befruchtet werden. Die daraus entstandenen Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen.
Für wen ist eine Embryonenspende geeignet?
Eine Embryonenspende kann für Paare geeignet sein, bei denen weder eigene Eizellen noch eigene Spermien verwendet werden können. Sie kann auch bei genetischen Erkrankungen, wiederholten IVF-Misserfolgen oder fehlender Embryoentwicklung eine Option sein.
Wann wird eine Embryonenspende empfohlen?
Eine Embryonenspende kann empfohlen werden, wenn keine Schwangerschaft mit eigenen Keimzellen möglich ist, keine Eizellen oder Spermien gewonnen werden können, genetische Risiken bestehen oder trotz mehrerer IVF-Versuche keine qualitativ guten Embryonen entstehen.
Wie beginnt der Behandlungsablauf der Embryonenspende?
Der Ablauf beginnt mit routinemäßigen Untersuchungen der Empfängerin. Nach Auswertung der Ergebnisse erstellt der Arzt einen individuellen Behandlungsplan.
Wie wird die Gebärmutter auf den Embryotransfer vorbereitet?
Die Gebärmutter wird mit Tabletten oder Pflastern vorbereitet, die den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut unterstützen. Diese Vorbereitung dauert in der Regel etwa zwei Wochen.
Wann beginnt die Vorbereitung der Empfängerin?
Wenn die Patientin eine Menstruation hat, beginnt die Behandlung meist am 2. oder 3. Zyklustag. Wenn keine Menstruation vorhanden ist, wird der Starttag individuell nach Behandlungsplan festgelegt.
Welche Kontrollen sind während der Vorbereitung notwendig?
Während der Vorbereitung werden die Dicke der Gebärmutterschleimhaut per Ultraschall sowie bestimmte Hormonwerte kontrolliert. So kann der optimale Zeitpunkt für den Embryotransfer geplant werden.
Wie werden Eizell- und Samenspender ausgewählt?
Eizell- und Samenspender werden nach medizinischer Eignung, genetischen Tests, Blutgruppe und körperlichen Merkmalen der Empfängerin und ihres Partners ausgewählt.
Werden Eizellspenderinnen genetisch getestet?
Ja. Eizellspenderinnen werden auf genetische Trägerschaften wie Thalassämie und Mukoviszidose untersucht. Zusätzlich werden regelmäßige Gesundheits- und Bluttests durchgeführt.
Was ist RECOMBINE-Screening?
RECOMBINE-Screening ist ein genetischer Test, der mehr als 250 Gene, über 250 genetische Erkrankungen und mehr als 2000 Mutationen analysieren kann. Ziel ist es, genetische Risiken zu reduzieren.
Was ist der Invitae Expanded Carrier Screening Test?
Der Invitae Expanded Carrier Screening Test ist ein umfassender genetischer Test, der bis zu 569 Gene untersuchen kann. Er kann bei Bedarf empfohlen werden und ist für verschiedene ethnische Gruppen geeignet.
Woher stammt das Spendersperma?
Das Spendersperma stammt aus international anerkannten Samenbanken wie Cryos International und European Sperm Bank in Dänemark. Die Proben werden in Stickstofftanks mit entsprechenden Zertifikaten geliefert.
Welche Tests durchlaufen Samenspender?
Samenspender werden genetisch, infektiologisch und psychologisch untersucht. Zusätzlich wird ihre Familienanamnese sorgfältig geprüft.
Wie viele Eizellen werden bei der Embryonenspende verwendet?
Für jede Patientin werden mindestens 10 hochwertige reife MII-Eizellen verwendet, die mit geeignetem Spendersperma befruchtet werden.
Wie erfolgt die Befruchtung bei der Embryonenspende?
Die Spender-Eizellen werden mit dem ausgewählten Spendersperma im Labor befruchtet. Häufig wird dafür die ICSI-Methode verwendet, bei der ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird.
Wann wird der Embryotransfer geplant?
Der Embryotransfer wird entsprechend der Embryoentwicklung und der Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut geplant. Der genaue Zeitpunkt wird vom medizinischen Team festgelegt.
Wie viele Embryonen werden übertragen?
Je nach Alter, medizinischer Situation und Behandlungsplan werden häufig zwei Embryonen übertragen. Die endgültige Entscheidung erfolgt nach ärztlicher Bewertung.
Können überschüssige Embryonen eingefroren werden?
Ja. Überschüssige Embryonen von guter Qualität können eingefroren und für eine spätere Verwendung gelagert werden.
Wie lange muss die Patientin für eine Embryonenspende in Nordzypern bleiben?
Für diese Behandlung reicht es häufig aus, wenn die Patientin nur für den Embryotransfer ins Zentrum kommt und etwa einen Tag in Nordzypern bleibt.
Ist für den Embryotransfer eine Anästhesie erforderlich?
Nein. Der Embryotransfer ist ein einfacher Eingriff und erfordert in der Regel keine Anästhesie.
Ist der Embryotransfer schmerzhaft?
Der Embryotransfer ist normalerweise nicht schmerzhaft und ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung. Nach dem Eingriff kann die Patientin meist nach kurzer Zeit entlassen werden.
Wann wird der Schwangerschaftstest nach Embryonenspende durchgeführt?
Zwölf Tage nach dem Embryotransfer wird ein Bluttest, der β-HCG-Test, durchgeführt, um eine Schwangerschaft festzustellen.
Warum sind die Erfolgschancen bei Embryonenspende oft höher?
Die Erfolgschancen können höher sein, weil Eizellspenderinnen in der Regel jung, gesund und fruchtbar sind. Der Erfolg hängt jedoch weiterhin von Embryoqualität, Gebärmutterschleimhaut, Gesundheitszustand und individuellen Faktoren ab.
Garantiert eine Embryonenspende eine Schwangerschaft?
Nein. Eine Embryonenspende kann die Schwangerschaftschancen erhöhen, garantiert jedoch keine Schwangerschaft. Der Behandlungserfolg ist immer individuell.
Bleiben Spender und Empfänger anonym?
Ja. Im American IVF Zentrum Zypern bleiben die Identitäten von Spendern und Empfängerin streng vertraulich. Personenbezogene Daten werden nicht weitergegeben.
Ist die Embryonenspende vertraulich?
Ja. Alle Behandlungen erfolgen unter strengen Datenschutz- und Sicherheitsvorkehrungen. Persönliche Informationen werden geschützt und nicht an Dritte weitergegeben.
Was sollte vor einer Embryonenspende besprochen werden?
Vor der Behandlung sollten Untersuchungen, Spenderauswahl, genetische Tests, Anonymität, Embryotransfer, Einfrieren überschüssiger Embryonen, Erfolgschancen, Kosten, Medikamente und rechtliche Aspekte ausführlich besprochen werden.
Gibt es Unterstützung bei Reise und Unterkunft?
Ja. Patientinnen können Anreise, Unterkunft und Transfers selbst organisieren oder Unterstützung durch das Zentrum erhalten. Auf Wunsch können Hoteloptionen und Transfers mit speziellen Rabatten koordiniert werden.
Warum das American IVF Zentrum Zypern für Embryonenspende wählen?
Das American IVF Zentrum Zypern bietet Embryonenspende mit sorgfältig geprüften Eizell- und Samenspendern, genetischem Screening, moderner Labortechnik, strenger Vertraulichkeit, individueller Planung und Unterstützung bei Reise und Unterkunft.

