Hintergrund – Infertilität als modernes gesellschaftliches Problem
Infertilität (künstlich „Sterilität“) betrifft weltweit immer mehr Paare – bedingt durch Ernährung, Stress, genetische Faktoren oder sogar völlig ohne erkennbare Ursache. Die psychischen, sozialen und gedrückten psychologischen Belastungen sind enorm, da Paare oft sozialem Druck ausgesetzt sind.
Welche Optionen gibt es bei Kinderwunsch?
Je nach Ursache können folgende Methoden infrage kommen:
IUI (Intrauterine Insemination)
IVF/ICSI (künstliche Befruchtung)
Eizell‑ oder Samenspende (wenn Keimzellen fehlen oder genetisch belastet sind)
Embryonenspende – wenn weder Eizellen noch Spermien selbst genutzt werden können
Was ist Embryonenspende?
Hierbei werden kein eigener Samen oder eigene Eizellen verwendet:
Donor-Eizellen + Donor-Spermien werden im Labor befruchtet → Embryo
Dieser Embryo wird in die Gebärmutter der Empfängerin transferiert
Alternative: Embryoübertragung per Leihmutterschaft
Die Embryospende ist ein bewährter Weg, Paare ohne eigene Keimzellen zur Elternschaft zu führen.
Ablauf und Vorbereitung bei Embryospende
Empfängerin:
Vorlaufuntersuchungen – HSG/Ultraschall zur Gebärmutterkontrolle, Ausschluss organischer Schäden (Myome, Polypen, Adhäsionen)
Infektions-, Hormon- und Bluttests
Körperliche + psychosoziale Anamnese – ggf. zusätzlicher Facharztbezug
Entscheidung über geeignete Vorbereitung
Donor-Auswahl:
Auswahl von Eizell- und Samenspender(innen) passend zur Empfängerkombination
Kriterien: Blutgruppe, Haut-, Augenfarbe, körperliche Merkmale, Alter, Gesundheit, Bildungsniveau
Medizinische Untersuchungen der Donoren
Serologie, Humangenetik, gynäkologische und psychologische Tests
Bildung: mindestens mittlerer Abschluss, bevorzugt akademischer Hintergrund
Altersgrenze: Donoren über 30 werden in der Regel nicht genutzt (besser Qualität bei jüngeren Spendern)
Behandlung:
Zyklussynchronisation zwischen Spenderin und Empfängerin
Stimulierungsprotokoll bei der Spendenden
Eizellentnahme und Befruchtung mit Spendersperma
Embryonkultur über 3–5 Tage
Embryotransfer in die vorbereitetete Gebärmutter der Empfängerin
Alles erfolgt anonym – Spender und Empfänger kennen sich nicht, und es erfolgen keine Identitätsfreigaben.
Einsatzbereiche der Embryonenspende
Wenn beide Partner keine nutzbaren Keimzellen haben
Genetische Belastung bei Eizellen und/oder Spermien
Single-Frauen oder nicht reproduktionsfähige Paare
Frauen ohne Eizellreserve, insbesondere älter oder frühmenopausiert
Paare mit sozialen oder psychischen Barrieren für Eizellspende
Rechtliches & Datenschutz
Embryonenspende ist in vielen Ländern – auch in der TR‑Nordzypern – legal und reguliert
Strikte Anonymität und Geheimhaltung
Empfänger/in übernimmt alle elterlichen Rechte und Pflichten
Spender erklären in schriftlicher Form ihren Verzicht auf Ansprüche am Kind – und behalten ihr Recht auf vollständigen Rückzug bis zum Spendenvorgang
Qualität & Betreuung in unserer Klinik
Internationale Standards (ASRM, ESHRE) bei Ausschluss– und Auswahlverfahren
Regelmäßige Wartung aller medizinischen Geräte
Medizinische Betreuung von erfahrenem Spezialistenteam
Individuelle psychosoziale Begleitung jedes Schrittes
Anonymität & Vertraulichkeit werden stets gewahrt
Unsere Klinik sieht sich nicht nur als medizinischer Dienstleister, sondern als unterstützende Gemeinschaft auf dem Weg zur Elternschaft
Bleiben Sie gesund –
Ihr Team der American IVF Klinik Nordzypern
Häufig gestellte Fragen zur Embryonenspende
Was ist eine Embryonenspende?
Die Embryonenspende ist eine Kinderwunschbehandlung, bei der eine Spender-Eizelle mit Spendersamen im Labor befruchtet wird. Der daraus entstehende Embryo wird anschließend in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen.
Für wen ist eine Embryonenspende geeignet?
Eine Embryonenspende kann für Paare geeignet sein, bei denen weder eigene Eizellen noch eigene Spermien verwendet werden können. Sie kann auch bei genetischen Risiken, fehlender Eizellreserve, wiederholten IVF-Misserfolgen oder für alleinstehende Frauen mit Kinderwunsch eine Option sein.
Wann wird Embryonenspende empfohlen?
Embryonenspende wird empfohlen, wenn beide Partner keine nutzbaren Keimzellen haben, wenn genetische Erkrankungen eine gesunde Schwangerschaft erschweren oder wenn trotz mehrerer Behandlungsversuche keine qualitativ geeigneten Embryonen entstehen.
Wie unterscheidet sich Embryonenspende von Eizellspende?
Bei der Eizellspende wird eine Spender-Eizelle mit dem Sperma des Partners befruchtet. Bei der Embryonenspende stammen sowohl die Eizelle als auch das Sperma von Spendern.
Wie unterscheidet sich Embryonenspende von Samenspende?
Bei der Samenspende werden Spenderspermien mit den eigenen Eizellen der Frau befruchtet. Bei der Embryonenspende werden sowohl Spender-Eizellen als auch Spendersamen verwendet.
Wie läuft eine Embryonenspende ab?
Zunächst wird die Empfängerin medizinisch untersucht und ihre Gebärmutter vorbereitet. Danach werden geeignete Ei- und Samenspender ausgewählt, die Eizellen im Labor befruchtet und die entstandenen Embryonen nach 3 bis 5 Tagen in die Gebärmutter übertragen.
Welche Untersuchungen sind vor einer Embryonenspende notwendig?
Vor der Behandlung können HSG, Ultraschall, Infektionsscreenings, Hormonwerte, Bluttests sowie eine körperliche und psychosoziale Anamnese erforderlich sein. Ziel ist es, die Gebärmutter und die allgemeine Schwangerschaftseignung zu prüfen.
Warum wird vor der Embryonenspende die Gebärmutter untersucht?
Die Gebärmutter wird untersucht, um mögliche Hindernisse wie Myome, Polypen, Verwachsungen oder strukturelle Veränderungen zu erkennen. Eine gesunde Gebärmutterumgebung ist wichtig für die Einnistung des Embryos.
Wie werden Spender bei der Embryonenspende ausgewählt?
Spender werden nach medizinischer Eignung, Alter, Blutgruppe, körperlichen Merkmalen, genetischen Tests, psychologischer Beurteilung und Gesundheitsgeschichte ausgewählt. Die Auswahl erfolgt möglichst passend zur Empfängerin oder zum Paar.
Welche Tests durchlaufen Ei- und Samenspender?
Spender durchlaufen serologische, genetische, medizinische und psychologische Tests. Bei Eizellspenderinnen werden zusätzlich gynäkologische Untersuchung und Eierstockreserve geprüft.
Bleiben Spender und Empfänger anonym?
Ja. Bei der Embryonenspende bleiben Spender und Empfänger anonym. Persönliche Identitätsdaten werden nicht offengelegt und die Vertraulichkeit wird geschützt.
Haben Spender Rechte am Kind?
Nein. Spender verzichten schriftlich auf Rechte und Pflichten gegenüber dem Kind. Die elterliche Verantwortung liegt bei der Empfängerin beziehungsweise den vorgesehenen Eltern gemäß den geltenden rechtlichen Regelungen.
Kann eine alleinstehende Frau eine Embryonenspende erhalten?
Ja. Eine Embryonenspende kann für alleinstehende Frauen mit Kinderwunsch eine Option sein, sofern medizinische Eignung und die rechtlichen Rahmenbedingungen des Behandlungslandes erfüllt sind.
Können Frauen ohne Eizellreserve durch Embryonenspende schwanger werden?
Ja. Frauen ohne eigene Eizellreserve können durch Embryonenspende schwanger werden, wenn ihre Gebärmutter gesund ist und sie medizinisch für eine Schwangerschaft geeignet sind.
Ist eine Embryonenspende bei genetischen Erkrankungen sinnvoll?
Ja. Wenn genetische Belastungen bei Eizellen oder Spermien bestehen, kann eine Embryonenspende helfen, das Risiko der Weitergabe bestimmter Erkrankungen zu reduzieren.
Wie lange werden Embryonen im Labor kultiviert?
Embryonen werden üblicherweise 3 bis 5 Tage im Labor beobachtet, bevor geeignete Embryonen für den Transfer ausgewählt werden.
Ist der Embryotransfer schmerzhaft?
Der Embryotransfer ist in der Regel nicht schmerzhaft und ähnelt einer gynäkologischen Untersuchung. Eine Narkose ist meist nicht erforderlich.
Verläuft eine Schwangerschaft nach Embryonenspende anders?
Nach erfolgreicher Einnistung verläuft die Schwangerschaft grundsätzlich wie andere Schwangerschaften. Die Empfängerin trägt das Kind aus und wird medizinisch entsprechend betreut.
Garantiert Embryonenspende eine Schwangerschaft?
Nein. Embryonenspende garantiert keine Schwangerschaft. Der Erfolg hängt von Embryoqualität, Gebärmuttergesundheit, Endometrium, allgemeinem Gesundheitszustand und Behandlungsplanung ab.
Welche Vorteile kann Embryonenspende bieten?
Embryonenspende kann Paaren ohne eigene nutzbare Keimzellen eine Chance auf Elternschaft geben. Sie kann auch bei genetischen Risiken, fehlender Eizellreserve oder wiederholten IVF-Misserfolgen eine Lösung sein.
Ist Embryonenspende rechtlich erlaubt?
Die rechtliche Situation der Embryonenspende unterscheidet sich je nach Land. Vor Beginn der Behandlung sollten Patientinnen und Paare die gesetzlichen Bestimmungen des Behandlungsortes genau besprechen.
Was sollte man vor einer Embryonenspende beachten?
Vor der Behandlung sollten medizinische Eignung, rechtliche Rahmenbedingungen, Spenderauswahl, Anonymität, Einwilligungserklärungen, Erfolgschancen, emotionale Aspekte und mögliche Alternativen ausführlich besprochen werden.
Warum das Zypern Amerikanische IVF-Zentrum für Embryonenspende wählen?
Das Zypern Amerikanische IVF-Zentrum bietet Embryonenspende mit sorgfältiger Spenderauswahl, moderner Labortechnik, vertraulicher Betreuung und individueller medizinischer sowie psychosozialer Begleitung.



